Lokale Schlaganfallstation
Schlaganfallstation
Die Station besteht aus insgesamt 4 Betten. Diese sind apparativ zur Intensivüberwachung ausgerüstet. Durch räumliche Anbindung an die Intensivstation sind Intensivüberwachung und -therapie gewährleistet.
Jährlich werden hier zwischen 300 und 320 Patienten behandelt, die durchschnittliche Liegedauer beträgt 2,8 Tage.
Die Betreuung der Schlaganfallpatienten erfolgt in einem Team. Die ärztliche intensivmedizinische Behandlung wird durch die Leitenden Ärzte und den jeweiligen Stationsarzt der Intensivstation, die pflegerische Betreuung über die Intensivstation durchgeführt. Die Frührehabilitation gewährleistet der Geriatrische Schwerpunkt. Eine externe Logopädin tritt nach Bedarf hinzu. Zusätzlich erfolgt eine intensive Sozialarbeit.
Diagnostik und Therapie
Die Sofortdiagnostik der ersten 24 Stunden besteht in
- klinischer Untersuchung einschließlich Labor
- CCT
- Doppler der extracraniellen Hirngefäße
- Echokardiographie und Herzrhythmusüberwachung
Hierdurch wird ein sinnvolles zielgerichtetes medizinisch-therapeutisches Vorgehen ermöglicht, welches der „Rettung der Penumbra“ zugute kommt und die neurologischen Defizite minimiert (Hämodynamischer und metabolischer Ansatz) Um das Schadensmuster (Impairment), die Funktionseinschränkungen (Disability) und die soziale Integrationsstörung (Handicap) gering zu halten beginnen wir sofort mit der Frührehabilitation. Wir nutzen die Plastizität des Nervensystems um mit Krankengymnastik, Ergotherapie, Logopädie und Sozialarbeit eine größtmögliche Funktionswiederherstellung zu erreichen (pflegerischer und rehablitativer Ansatz).












