Intensivmedizin
Struktur
Die Intensivstation hat 6 Betten, 1 Behandlungsraum und 1 „Notplatz“. Die technische Ausrüstung besteht aus bettseitigen Monitoren mit Zentralüberwachung. Neben dem Herzrhythmus können Atmung, Blutdruck und Sauerstoffsättigung online kontrolliert werden. Jährlich werden etwa 900 Patienten behandelt. Die durchschnittliche Verweildauer beträgt 1,9 Tage.
Leitung
Die ärztliche Leitung liegt bei Chefarzt Dr. med. M. Kramer. Die pflegerische Leitung liegt bei Frau Petra Fritzenschaft und deren Stellvertreter Dietmar Minder. Der Stationsarzt wird von der Inneren Abteilung gestellt. 6 Pflegekräfte haben die Fachweiterbildung für Intensivpflege und Anästhesie.
Krankheitsspektrum
Das Krankheitsspektrum ist breitgefächert und umfasst:
- Herzinfarkt, Herzinsuffizienz, Rhythmusstörungen,
- Lungenembolie,
- Asthma, respiratorische Insuffizienz, Pneumothorax,
- Pleuraempyem,
- Pankreatitis, gastrointestinale Blutungen, Leberkoma,
- Nierenversagen, Schockformen, Gerinnungsstörungen,
- diabetische Stoffwechselentgleisungen,
- septische Krankheitsbilder und Infektionen,
- Intoxikationen, psychiatrische Notfälle
- Alkoholdelir,
- Polytraumata,
- postoperative Versorgung und Komplikationen.
Angewendete intensiv-medizinische Verfahren
Reanimation, Defibrillation, Kardioversion, passagere Schrittmacher, Elektrophysiologie;
Beatmung (3 Servoventilationsgeräte), Intubation (endotracheal und nasotracheal);
Tracheotomie (dilatativ und chirurgisch);
Bronchoskopie und Bronchiallavage;
Lysetherapie (Herzinfarkt, Lungenembolie, tiefe Venenthrombosen);
Punktion und Spülungen, zentrale Venenkatheter, parenterale Ernährung, Pericard-Pleuradrainagen, Magenspülung, Lumbalpunktion;
endoskopische Blutstillungen.
Dialyse und nephrologische Mitversorgung durch Dr. V. Wunderle, Dr. B. Ferstl, M. Zorn und Dr. C. Kipp vom Zentrum für Nieren- und Hochdruckerkrankungen MediKün Künzelsau.
Besuchszeit
13.30 bis 20.00 Uhr
Nach Absprache mit dem Pflegepersonal auch außerhalb dieser Zeiten.












