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Übergewicht-Adipositas

Adipositas - Chirurgie

Wir wollen ihnen helfen, wenn sie stark übergewichtig sind.

Wenn sie eine individuelle Beratung wünschen, vereinbaren sie einen Termin in unserer Adipositassprechstunde unter der Telefonnummer 07941/692-334.

Adipositas ist eine chronische Krankheit, sie wird auch als Obesitas (engl. obesity) oder Fettleibigkeit bezeichnet. Dabei handelt es sich um eine übermäßige Vermehrung von Fettgewebe. Der Begriff Fettsucht ist nicht sinnvoll, da Adipositas in den meisten Fällen nichts mit Sucht zu tun hat, erst recht nicht mit einer Sucht nach Fett! Da Adipositas mit Übergewicht verbunden ist, werden beide Begriffe oft synonym gebraucht.

An erster Stelle in der Behandlung des Übergewichtes stehen geeignete Diät, ausreichende körperliche Aktivität und Selbstdisziplin.

Trotz ernsthafter, wiederholter Versuche unter ärztlicher und psychologischer Betreuung gelingt eine ausreichende Reduktion des Gewichtes oft nicht.

Durch minimal invasive operative Methoden kann bei Adipositas eine erhebliche Gewichtsreduktion erreicht werden. 

 

 

 

 

 

Kategorie

BMI (kg/m²)

Untergewicht
Normalgewicht
Übergewicht
Adipositas Grad I
Adipositas Grad II
Adipositas Grad III

<18,5
18,5 - 24,9
25 - 29,9
30 - 34,9
35 - 39,9
> 40

Voraussetzungen für eine chirurgische Therapie

  • Body-Mass-Index > 40, oder BMI > 35 mit Begleiterkrankungen (Diabetes, Schlafapnoe, Hypertonie usw.).
  • Das Übergewicht besteht seit mehr als 3 Jahren.
  • Lebensalter zwischen 18 und etwa 65 Jahren.
  • Ausgeschöpfte konservative Methoden (Ernährungsumstellung, Diäten, Rehabilitationen, Ernährungsberatung, Verhaltenstherapie usw.)
  • Keine Depression, reaktive Depressionen aufgrund des Gewichtes ausgenommen.
  • Keine Suchtsymptomatik, wegen der evtl. Gefahr der Suchtverlagerung. Keine Alkohol-, Tabletten- und Drogenabhängigkeit.
Magenballon

Magenballon

Der Magenballon ist ein nicht operatives Verfahren, das vor allem bei mittlerem Übergewicht (BMI 30 - 35 kg/m²) eingesetzt wird. Aktuelle Studien, unter anderem von A. Genco und J. Scherpenisse zeigen, dass der Magenballon bei Adipositas Grad I sehr erfolgreich eingesetzt werden kann.

Teilweise wird er auch bei extremem Übergewicht verwendet, um den Patienten für eine spätere Operation vorzubereiten oder um eine für den Patienten lebenswichtige Operation überhaupt erst zu ermöglichen.

 

Eingriff:

Der Magenballon besteht aus weichem, dehnbarem Silikon und wird durch den Mund über die Speiseröhre in den Magen eingeführt. Bevor der Arzt den Ballon in ungefülltem Zustand einbringt, überprüft er den Magen mit einem Endoskop auf Abnormalitäten. Um das Schlucken des Magenballons zu vereinfachen, verwendet der Mediziner eine Oberflächenanästhesie, mit der er den Bereich der Kehle betäubt. Sobald sich der Ballon im Magen befindet, wird er über einen Katheter mit 400 - 700 ml steriler Kochsalzlösung gefüllt. Nach der Befüllung entfernt der Arzt den Katheter und das Ventil dichtet sich selbst ab. Der Magenballon schwimmt nun für sechs Monate frei im Magen. Nach dieser Zeit wird er entleert und durch den Mund wieder aus dem Magen entfernt.

Der Eingriff dauert etwa 30 Minuten, er wird ambulant durchgeführt.

Magenband

Magenband

Über Bauchspiegelung wird ein Band um den oberen Teil des Magens gelegt, welches nur geringe Mengen breiiger Speisen durchlässt. Der Patient / die Patientin wird gezwungen gut zu kauen und er/sie verspürt früh ein Sättigungsgefühl. Bei guter Mitarbeit der Patienten können bis über 50% des Übergewichtes nach einem Jahr abgenommen werden. Die Methode hat gute Ergebnisse und kommt für Patienten in Frage, die:

  • verstehen, dass es nur eine Hilfestellung bei der eigenen Suche nach Selbstkontrolle ist.
  • nicht ihre Kalorien durch kalorienhaltige Getränke, Süßigkeiten oder Alkohol aufnehmen.
  • das mit der Operation verbundene Risiko verstehen und akzeptieren.


Das "Justierbare Silikon-Magenband" wurde von Dr. Lubomyr I.Kuzmak (Livingston, New Jersey, USA) entwickelt. Das Magenband ist aus weichem Silikon mit einem elastischen Gefäß, welches - je nach Patient - durch eine Injektion aufgefüllt wird. Das Band wird um den oberen Teil des Magens gelegt, so dass der Magen in zwei Teile aufgeteilt wird, einen kleinen Teil oberhalb des Bandes mit etwa 25 ml Inhalt und dem Rest unterhalb des Bandes. Diese beiden Teile sind durch eine kleine Öffnung unter dem Band miteinander verbunden. Diese Verbindung wird Stoma genannt. An dem Band ist ein kleiner Schlauch angebracht, der mit seinem anderen Ausgang in ein Injektionsreservoir mündet. Dieses Reservoir wird im geraden Bauchmuskel implantiert und ist auf dem Röntgenbild sichtbar. Durch eine Injektion in das Reservoir kann der Chirurg durch Hinzufügen oder Entfernen von Flüssigkeit im elastischen Teil des Bandes das Stoma vergrößern oder verkleinern.

 

Die Methode ist der einzige chirurgische Eingriff bei Fettsucht, der Stomaveränderungen ohne eine weitere Operation ermöglicht. Ziel der Magenoperation ist es, die Speiseaufnahme zu vermindern und ein längeres Sättigungsgefühl nach der Nahrungsaufnahme zu erreichen. Die Nahrung gelangt zunächst in den Vormagen, dessen Wand gedehnt wird. Es stellt sich in der Folge schnell ein Sättigungsgefühl ein. Vom Vormagen gelangt die Nahrung über die verstellbare Verengung in den Restmagen. Im ersten halben Jahr wird diese Verengung etwa monatlich durch den Spezialisten angepasst. Dies geschieht durch einen praktisch schmerzlosen kleinen Hautstich; die Haut wird zuvor unempfindlich gemacht. Es wird ein wasserlösliches Kontrastmittel in das Band gefüllt. Dieses Mittel wird auch sonst häufig in der Medizin angewendet und verursacht, selbst wenn es aus dem Band auslaufen sollte, kein gesundheitliches Risiko. Die Anpassungen stellen auch für empfindliche Patienten kein Problem dar. Die Operation selbst dauert je nach Chirurg ca. 30 bis 120 Minuten und wird in Vollnarkose durchgeführt.

Sleeve

Sleeve Resektion

Die Sleeve-Gastrektomie baut auf dem Phänomen auf, dass das Hormon "Ghrelin", welches in der Magenwand gebildet wird und für das Hungergefühl verantwortlich ist, durch eine großzügige Entfernung von Magenanteilen reduziert wird. Der Magen wird hierbei entlang der großen Magenkurve entfernt. Der verbleibende Magenanteil entspricht nach der OP einem Magenschlauch mit dem Durchmesser des Dünndarms, so dass hier auch die restriktive Komponente der Op zum Tragen kommt - das Magenreservoir ist einfach kleiner.

Die Sleeve-Gastrektomie ist ein definitives Verfahren, welches nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Es besticht durch seine technische Einfachheit und damit kurze OP-Zeit. Tritt der gewünschte Gewichtsverlust nicht ein, kann das Verfahren in einem zweiten Schritt in einen Gastric Bypass oder einen Duodenal Switch umgewandelt werden.

Sleeve 

Hungergefühl
  Die Grafik zeigt mit der oberen blauen Kurve, wie die

  Ghrelin-, also die Hungergefühlskurve vor OP verläuft. Nach

  OP verläuft die Kurve auf einem deutlich niedrigeren Niveau

  (untere blaue Kurve)

Magenbypass

Laparoskopischer Magenbypass

In 5-18% der Fülle nehmen Patienten mit Magenband trotz der Engstelle im Magen und trotz des Zwanges zu kleineren Portionen nur unzureichend oder nicht ab. In diesen Fällen ist die Indikation zum Magen-Bypass (laparoscopic gastric bypass) gegeben. In den USA gilt er als Goldstandard der Adipositas-Chirurgie.

Bei dieser Operation wird eine funktionelle Verkürzung des Dünndarms vorgenommen. Das Jejunum wird etwa 70 cm bis 200 cm hinter dem Übergang zum Duodenum abgetrennt und mit einem künstlich geschaffenen Magen-Pouch in der Nähe des Ösophagus anastomosiert. Die stillgelegte Jejunumschlinge wird wie bei der Roux-en-Y-Operation End-zu-Seit-anastomisiert. Die Technik ist sehr komplex. Die Vorteile der Operation ist die zuverlässige Senkung des Körpergewichts. Typischerweise wird eine Reduktion des BMI um 18 Punkte (z.B. von BMI 45 auf BMI 27) erzielt. Der Eingriff kann laparoskopisch durchgeführt werden, erfordert jedoch große Erfahrung und Geschicklichkeit von Seiten des Operateurs. In Deutschland wurde diese Technik von Prof. Weiner 2001 eingeführt.

Ablauf

Wenn Sie Interesse an einer Adipositas-Behandlung bei uns haben, erwartet Sie folgender Ablauf.

  • Bei dem ersten Beratungsgespräch wird geklärt, ob eine operative Behandlung der Adipositas möglich ist.
  • Ist eine operative Behandlung möglich, müssen Stellungnahmen von Seiten der Inneren Medizin und Psycholgie erfolgen, um den Antrag auf Kostenübernahme durch die Krankenkasse zu formulieren.
  • Im Rahmen dieser Phase wird auch die Art des Eingriffs festgelegt und der Patient über die Konsequenzen für sein weiteres Leben aufgeklärt.
  • Ist die Kostenübernahme geklärt, kann der operative Eingriff erfolgen.
  • Im weiteren Verlauf ist eine ernährungsmedizinische Betreuung kombiniert mit einer psychologischen Begleitung sinnvoll.

Ernährungsempfehlungen


Nachsorge und Ernährung nach Entlassung:

Nachdem die Patienten die erste Phase des Kostaufbaus im Krankenhaus toleriert haben, werden Sie fortschreiten zu einer Ernährung aus pürierter und weicher Nahrung, die niedrig in Fett- und Zuckerzusammensetzung ist.

Es liegt an Ihnen, die Menge, welche Sie essen, festzulegen. Denken Sie daran: Ihr Magen ist klein. (Form und Größe einer kleinen Banane)

Nach Entlassung werden die Patienten bis auf weiteres angewiesen feste Nahrung zu meiden. Kohlenhydratreiche Getränke sind generell untersagt. Medikationen dürfen nur in Pulverform oder als Lösung eingenommen werden. Am günstigsten sind Zäpfchen.

Sie werden mit einer Weich-Ernährung aus dem Krankenhaus entlassen, und diese für etwa drei Wochen beibehalten.

Nachdem Sie Phase 2 toleriert haben, werden Sie langsam zu einer leichten Ernährung übergehen, die sich auf Proteine, niedrig laktosehaltige Milchprodukte stützt und wenig Zucker und Fett enthält.

Dieses Stadium ist sehr individuell, Sie können Intoleranzen für bestimmte Nahrungsmittel erleben. Versuchen Sie diese Essensbestandteile nach einer Woche wieder und kauen Sie dabei besonders gründlich und essen Sie langsam.
Nachdem Sie Phase 3 toleriert haben, werden Sie langsam zu einer normalen Ernährung übergehen, die sich auf Proteine und Milchprodukte stützt und weiterhin Zucker und Fett vermeidet. Es sollte schließlich schrittweise von weicher zu festerer Nahrung übergegangen werden. Hierbei sollte mit gekochtem Huhn und Fisch begonnen werden. Fleisch könnte einige Zeit überhaupt nicht vertragen werden. Die Patienten werden zu langem Kauen der Speisen sowie zu Pausen zwischen den einzelnen Bissen angehalten. Beim Eintreten eines Völlegefühls sollte die Nahrungsaufnahme beendet werden.

Pro Tag sind 3 Mahlzeiten einzuhalten; das Auslassen einer Mahlzeit ist zu vermeiden. Zwischenmahlzeiten sollten, wenn überhaupt, nur wenig Kalorien enthalten, wie z. B. reines Popcorn, Sellerie oder Karotten.

Nahrungsbeispiele:

  • ungesüsstes Apfelmus, pürierte Dosenpfirsiche (ohne Soße), weiche Bananen
  • püriertes Fleisch und Geflügel, weiche Eier, Baby-Nahrung
  • niedrig-fetter Käse, ungesüsster Pudding
  • weichgekochtes Gemüse, mit der Gabel zerdrückt
  • Hafergrütze, etc

ALLGEMEINE HINWEISE :


  • Limitieren Sie die Verwendung von Ölen, Fetten, Mayonnaise etc.
  • Trinken Sie Light- oder Diät-Produkte mit reduziertem Zuckergehalt bzw. viel Wasser
  • Vermeiden Sie Getränke eine halbe Stunde vor einer Mahlzeit
  • Trinken Sie eine halbe Tasse Flüssigkeit pro Stunde
  • Überessen Sie sich nicht - Hören Sie auf, wenn Sie satt sind
  • Essen Sie immer zuerst die Proteine (Milch, Käse, Fisch, Eier), dann Gemüse und Früchte und dann erst Kornprodukte

Allgemeine Grundsätze ein Leben lang


Essen Sie langsam und kauen Sie gründlich!

Vermeiden Sie konzentrierten Zucker, dieser verlangsamt den Prozess des Abnehmens.

Vermeiden Sie hochfettige Produkte, diese können zu Durchfällen, Blähungen, Unwohlsein und Gewichtszunahme führen.

Trinken Sie keine großen Flüssigkeitsmengen mit Ihrer Mahlzeit oder kurz zuvor. Wenn Sie sich mit Flüssigkeit auffüllen, dann ist kein Platz mehr für ihr Essen.

Denken Sie daran: Ihr Magen kann nach der Operation nur wenige Milliliter aufnehmen. Sie werden sich möglicherweise nach ein bis zwei Esslöffeln satt fühlen. Überessen Sie sich nicht! Über die Zeit wird sich Ihr Magen ausdehnen. Es braucht 6-9 Monate für Ihre neue Magengröße, sich zu stabilisieren und Ihnen Ihre normalen Essensmengen zu erlauben.

Hören Sie auf zu essen, wenn Sie sich satt fühlen. Wenn Sie dieses Zeichen ignorieren, wird Erbrechen folgen und der Magen wird ausgedehnt. Wenn Sie sich nicht fähig fühlen Sachen einzubehalten und Probleme haben hydriert zu bleiben, dann trinken Sie "Gatorade", welches über Elektrolyte verfügt, die wichtig für den Erhalt der normalen Zellfunktion sind.

Trinken Sie mindestens 6-8 Tassen Flüssigkeit am Tag, um Dehydratisierung zu vermeiden. ( Kontrollieren Sie sich auf folgende Zeichen : Kopfschmerz, Abgeschlagenheit, Übelkeit, Lethargie, tiefe Rückenschmerzen, weißer Zungenbelag und dunkler Urin)

Essen Sie drei hochproteinreiche Mahlzeiten und einen hochproteinhaltigen Snack am Tag. Vermeiden Sie häufige Zwischenmahlzeiten, welche zu Gewichtszunahme führen können.

Mahlzeiten und Snacks sollten stark proteinreich sein. Protein ist notwendig, um Muskelmasse zu erhalten und die Wundheilung zu verbessern. Ziel ist 50-60 mg pro Tag in den ersten Wochen nach der Operation.

Das sollte man meiden: Eis, Kakao, Pudding, Trockenfrüchte, Zucker-Cornflakes, Donuts, Kuchen, Kekse, Gelees (Grütze, Götterspeise, Sülze), normale Limonade, Cola, gezuckerter Eistee, Honig, Zucker, Süßigkeiten, Sirup.

Achtung: Nach Möglichkeit immer Diät-Produkte verwenden.

Führen Sie ein Mahlzeiten-Protokoll. Dort können Sie auch Unverträglichkeiten vermerken und sich selbst kontrollieren.

Nahrungsunverträglichkeiten

Die häufigsten Nahrungsunverträglichkeiten sind langfaseriges Fleisch (Schweine- und Rindfleisch).

Vitamin-Supplementation

Mit einer Vitamin-Supplementation wird frühestens nach der 3. postoperativen Woche begonnen. Sie werden nach der Operation lebenslang zusätzliche Vitamine und Mineralien zuführen müssen, um Mangelernährung zu vermeiden, da Sie nicht alle Nährstoffe aus der Nahrung ausreichend absorbieren können.

Die Vitamin-Supplementation besteht aus einer täglichen Dosis an Multivitamintabletten und Calcium. Das Vitamin B12 wird wie nach Magenentfernung herkömmlicherweise mindestens einmal im Jahr (100.000 IE), besser quartalsweise verabreicht. Eine Überdosierung gibt es hier nicht, denn das überschüssige Vitamin wird ausgeschieden. Bei menstruierenden Frauen wird zusätzlich eine Eisenzufuhr empfohlen. Sollten Patienten noch eine Gallenblase haben, kann das Auftreten von Gallensteinen durch die Gabe von bestimmten Gallensäuren während der ersten 6 postoperativen Monate von fast 40% auf 3% reduziert werden.

Bitte beachten Sie, dass Sie sich im ersten Jahr alle 3 Monate zum Follow-up melden. Die spätere ärztliche Betreuung wird individuell abgestimmt. Es muss eine lebenslange ärztliche Kontrolle erfolgen.

Risiken

Eine Operation ist ein Eingriff in den menschlichen Körper. Als Folge können Komplikationen auftreten. In seltenen Fällen kann ein Patient auch sterben. Stark übergewichtige Patienten haben ein höheres Risiko. Dies gilt für den chirurgischen Eingriff um das schwedische Magenband einzusetzen. Auch beim Tragen können bestimmte Komplikationen auftreten, z.B. kann das Band verrutschen.

Komplikationen allgemeiner Art können bei jeder Bauchoperation auftreten, auch beim Einsetzen des schwedischen Magenbandes, z.B. Lungeninfektionen, Milz- oder Leberschäden, Lungenprobleme, Thrombose und Wundheilungsstörungen. Spezielle Komplikationen in Verbindung mit dem schwedischen Magenband sind Magenperforation während der Operation, Durchrutschen des Magens durch das Band und Magenüberdehnung. Die Überdehnung entsteht, wenn der Patient immer wieder versucht mehr zu essen, als der reduzierte Magen aufnehmen kann. Die übermäßige Nahrungszufuhr dehnt den Magen. Dadurch kann er kippen und die Öffnung blockieren. In ganz seltenen Fällen "wandert" das Band in den Magen. Die Komplikationen lassen sich normalerweise problemlos korrigieren.

Wie geht es weiter

Die OP ist erst der Beginn einer lang andauernden Veränderung. Sie finden Unterstützung bei der Selbsthilfegruppe Adipositas in Öhringen, Kontakt über die Homepage unter

www.adi-posi-shg.de oder über die Leiterinnen der Gruppe

 

E-Mail: elke.jakobs@adi-posi-shg.de 

Mobil: 01520-1542038

 

E-Mail: andrea.weimann@adi-posi-shg.de 

Mobil: 0151-21222656

 

Die Gruppe trifft sich jeden 2. Mittwoch im Monat um 19.30 Uhr im Limescasino des Hohenloher Krankenhauses Öhringen.
 

• Flyer Selbsthilfegruppe Adipositas

© Hohenloher Krankenhaus gGmbH|Hohenloher Seniorenbetreuung gGmbH|Kastellstr. 5 |74613 Öhringen|Tel: 07941/692-0|Fax: 07941/692-222

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